Hier finden Sie eine kleine Auswahl aus unserem Veranstaltungsprogramm für 2025 und 2026.
Sie haben Interesse an einer Zusammenarbeit? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Wir bereiten für Sie Ihre Themen auf – nach dem wissenschaftlichen state of the art und mit einem Mix aus modernen Methoden.
Körpersprache gekonnt entschlüsseln

Körpersprache ist eine eigene Sprache – und wir alle beherrschen sie von Geburt an. Doch im Laufe des Lebens verlieren wir oft einen Teil dieses Vokabulars. Wir hören weniger genau hin, achten weniger auf die Signale zwischen den Zeilen – und übersehen damit wertvolle Hinweise.
In diesem Seminar holen wir dieses vergessene Vokabular wieder ins Bewusstsein. Wir lernen, nonverbale Botschaften klarer zu verstehen – bei anderen und bei uns selbst.
Damit wir
- unsere Beziehungen tiefer und authentischer gestalten,
- unsere Teams klarer und empathischer führen,
- unsere Kunden leichter verstehen –
und vielleicht sogar unsere Teenager entschlüsseln können.
Denn wer Körpersprache versteht, versteht den Menschen dahinter.
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Mit diesem Satz brachte der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick eine Wahrheit auf den Punkt, die wir im Alltag oft unterschätzen: Auch wenn wir schweigen, kommunizieren wir. Unsere Körpersprache, Mimik und Gestik senden ständig Botschaften – manchmal lauter als jedes gesprochene Wort.
Dieses Seminar lädt dazu ein, den Blick für diese Sprache zwischen den Zeilen zu schärfen. Wir erforschen, wie nonverbale Signale wirken, was sie über innere Haltungen verraten und wie wir sie sensibel wahrnehmen können – bei anderen und auch bei uns selbst.
Wenn Worte Türen öffnen – Motivierende Gesprächsführung nach Miller & Rollnick

„Wir alle kennen das: Vorsatz gemacht – Sofa gewonnen. In diesem Seminar lernen Sie, wie sich diese ganz normale Ambivalenz clever in echte Veränderung verwandeln lässt.“
Schwierige Gespräche gehören zum Alltag vieler Fach- und Führungskräfte. Ob in der Arbeit mit Klientinnen und Klienten, im Austausch mit Patientinnen oder in der Leitung von Teams – immer wieder stoßen wir auf Widerstände, Ambivalenzen und das Gefühl, „nicht durchzudringen“. Hier setzt die Motivierende Gesprächsführung (Motivational Interviewing, MI) an.
Ursprünglich von William R. Miller und Stephen Rollnick entwickelt, ist MI eine Gesprächsmethode, die auf einer überraschend einfachen, aber kraftvollen Haltung beruht: Menschen sind am ehesten bereit, ihr Verhalten zu verändern, wenn sie sich respektiert, verstanden und in ihrer Autonomie ernst genommen fühlen. Statt Druck auszuüben oder Lösungen vorzugeben, geht es darum, gemeinsam Veränderungsgründe zu entdecken und darin den Schalter für die intrinsische Motivation zu finden.
Die Prinzipien von MI, Empathie, Partnerschaftlichkeit, das Hervorlocken eigener Argumente für Veränderung und der bewusste Umgang mit Widerstand, haben die Arbeit mit Menschen weltweit verändert. Sie bieten nicht nur in Beratung und Therapie ein wirkungsvolles Instrumentarium, sondern entfalten auch in der Führung eine große Macht: Führungskräfte, die diese Haltung verinnerlichen, ermöglichen ihren Mitarbeitenden sich zu öffnen, Verantwortung zu übernehmen und eigene Schritte gehen zu können.
Dieses zweitägige Seminar vermittelt die Grundhaltung und die zentralen Techniken der Motivierenden Gesprächsführung. Die Teilnehmenden lernen, wie sie
- Widerstände als Ressource nutzen können, statt in Konfrontation zu geraten
- Gesprächstechniken anwenden, die Klarheit schaffen und Veränderungsbereitschaft fördern
- Respektvolle Führung gestalten, die Menschen ermutigt, eigene Lösungen zu finden
Die Verbindung von Haltung und Technik macht MI zu einem Werkzeug, das in seiner Schlichtheit besticht und zugleich in seiner Wirkung tiefgreifend ist, völlig gleich ob in der Begleitung von Klientinnen und Klienten oder in der Führung von Teams.
Führung und Kommunikation – Ein Modell

Führung bedeutet in besonderem Maße Kommunikation. Ob in Visiten, Teamgesprächen oder in der Leitung von Abteilungen – die Art und Weise, wie wir sprechen, entscheidet darüber, ob wir verstanden werden, ob Zusammenarbeit gelingt und ob Vertrauen entsteht. Doch oft merken wir erst dann, dass etwas hakt, wenn Missverständnisse, Reibungen oder Widerstände auftreten.
Das Modell der 5 Voices bietet hier einen klaren, praxisnahen Ansatz. Es beschreibt fünf charakteristische „Stimmen“, die in uns allen vorhanden sind, aber unterschiedlich stark ausgeprägt:
- Der Wächter (Guardian): achtet auf Sicherheit, Verantwortung und korrekte Abläufe.
- Der Nurturer (Förderer): sieht die Menschen, legt Wert auf Beziehungen und Fürsorge.
- Der Creative (Visionär): bringt neue Ideen ein, denkt groß und in Möglichkeiten.
- Der Connector (Vernetzer): begeistert, schafft Verbindungen und bringt Energie ins Team.
- Der Pioneer (Pionier): setzt Richtung, trifft Entscheidungen und fordert Leistung.
Jede dieser Stimmen hat ihre Stärken und auch ihre Fallstricke. Und jede Stimme wird von anderen Stimmen unterschiedlich wahrgenommen. Wer die eigene Führungssprache kennt, versteht besser, warum manche Botschaften ankommen und andere nicht, warum bestimmte Kolleginnen sofort mitgehen, während andere sich zurückziehen.
In diesem Vortrag geht es darum, die eigene Stimme und ihr Gewicht im Führungsalltag zu erkennen. Wir schauen darauf, wie wir unsere Kommunikation so gestalten können, dass sie klarer, zielführender und reibungsfreier wird und wie wir gleichzeitig die Stimmen der anderen besser hören und einbeziehen können.
Gerade für leitende Angestellte, die täglich zwischen Fachlichkeit, Führungsverantwortung und Teamdynamik navigieren, ist dieses Bewusstsein ein kraftvolles Werkzeug: Es schafft mehr Klarheit in der Kommunikation, reduziert Missverständnisse und stärkt die Wirkung der eigenen Führung.
Macht der Beziehung in Kommunikation und Führung

Führung ist mehr als das Verteilen von Aufgaben oder das Treffen von Entscheidungen. Sie wurzelt in etwas viel Tieferem: in Beziehung. Ohne echte Beziehung gibt es keine echte Führung – höchstens Verwaltung. Doch was macht eine Beziehung stark? Und wie hängt das mit Macht und Kommunikation zusammen?
In diesem Vortrag werfen wir einen frischen Blick auf vertraute Begriffe:
- Führung – nicht als Hierarchie, sondern als Fähigkeit, Menschen zu bewegen.
- Beziehung – als Fundament, auf dem Vertrauen und Zusammenarbeit wachsen.
- Macht – nicht als Druckmittel, sondern als Gestaltungskraft.
- Kommunikation – als Brücke, die Beziehung trägt und vertieft.
Wir entdecken, dass Macht aus gelingender Beziehung erwächst und dass Kommunikation der Schlüssel ist, diese Beziehung lebendig und belastbar zu machen. Denn erst wenn Menschen sich gesehen, gehört und verstanden fühlen, entsteht echte Führungswirkung.
Am Ende steht eine inspirierende Erkenntnis: Wer Beziehung ernst nimmt und Kommunikation bewusst gestaltet, hat die Macht, nicht nur Teams, sondern ganze Welten zu verändern.