Am Ende zählt immer, wie wir einander behandelt haben.
Das zum Thema Führung und „Legacy.“
Wenn ich heute gefragt werde, wo ich Führung am besten verstanden habe, dann ist die Antwort eindeutig: dort, wo sich menschliche Reife und unternehmerische Realität begegnet sind.
Mein Weg begann in den USA, wo ich studierte und meine Ausbildung in klientenzentrierter und narrativer Psychotherapie absolvierte. Dort habe ich gelernt, wie sehr die Geschichten, die wir uns erzählen, unser Denken, Fühlen und Handeln prägen. Als Assistenzpsychologin in der Schweiz durfte ich dann erleben, was am Ende wirklich zählt: die Qualität unserer Beziehungen und die Verbundenheit zu uns selbst.
Nach diesen Jahren wechselte ich in die pharmazeutische und biotechnologische Industrie und blieb dort über 16 Jahre. Ich habe Führung aus allen Perspektiven erlebt: als Mitarbeiterin, als Führungskraft und als Verantwortliche für Führungskräfte, in global agierenden Konzernen ebenso wie in dynamischen Start-ups. In dieser Zeit habe ich herausragende Führung erlebt, aber auch die Schattenseiten gesehen. Beides hat meinen Blick geschärft: gesunde Führung ist durchaus eine Frage der Effizienz, aber auch ganz besonders eine Frage der Haltung.
Heute verbinde ich diese Erfahrungen in der führungskräftemanufaktur. Wir unterstützen Menschen, ihre Werte klar zu verstehen und zu leben, mit Klarheit und Mitgefühl zu führen und Arbeitswelten zu gestalten, in denen Menschen gesund, wirksam und erfolgreich sein können.
Gute Führung beeinflusst unsere Lebensqualität, die Kultur in Teams und den Erfolg ganzer Organisationen. Führung bedeutet für mich nicht allein, Ziele zu erreichen, sondern bewusst zu entscheiden, welches Leben wir führen wollen und wie wir andere auf diesem Weg mitnehmen.