Dr. Melanie Wolters bei Führungskräftemanufaktur -Therapeutin_Psychotherapie_Paartherapie_Familientherapie_Psychische Gesundheit

Dr. Melanie Wolters

Was wäre, wenn Führung nichts mit einer Rolle, Position oder einem Status zu tun hat, sondern mit einer Beziehung? Wenn Menschen sich verbinden, weil sie das ernsthafte Bedürfnis haben, zusammen etwas im Sinne des Unternehmens zu bewirken? Sie würden einander mit gegenseitigem Respekt, Interesse und tiefer Akzeptanz begegnen. Und sie könnten ehrlich über ihre gegenseitigen Erwartungen, Wünsche, Zweifel und Befindlichkeiten sprechen.

In meinem Leben habe ich zahlreiche Bildungsstationen durchlaufen. Werde ich aber gefragt, wo ich am meisten gelernt habe, lautet die Antwort: in Beziehungen! Diese haben mich gefordert, geprägt und gestärkt. Deswegen ist es auch kein Zufall, dass mein beruflicher Weg genau dort begann, wo menschliche Beziehungen erforscht werden: mit dem Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie an der Uni Bielefeld, wo ich anschließend als Wissenschaftlerin in Forschung und Lehre arbeiten und promovieren durfte. Mit der Dissertation beforschte ich berufsbiografische Entscheidungen; also jene Entscheidungen, die wir rückblickend als die Gelenkstellen unseres Lebens bezeichnen.

Nach der Wissenschaft brachte ich meine Expertise rund um biografische Entscheidungen und lebensgeschichtliche Übergänge in der Karriereberatung für Studierende und Hochschulabsolventen zum Einsatz. In tausenden von Gesprächen habe ich weit mehr über Orientierungs- und Entscheidungsprozesse gelernt als ich mir jemals hätte anlesen können.

Am nachhaltigsten geprägt haben mich mehr als 20 Jahre als obere Fach- und Führungskraft – zuletzt im Top-Management von Europas größtem Sozialversicherer (> 140.000 Beschäftigte). Hier lernte ich charismatische Visionäre ebenso kennen wie Mikro-Manager, die sich in der operativen Hektik des Alltags verfangen hatten.

Ich persönlich hielt mich in dieser Zeit stets an diejenigen Führungskräfte, die mir Vertrauen, Orientierung und einen Sinn für mein Tun geben konnten. Deswegen bezeichne ich Führung auch heute als Dienst am Menschen, den wir nur dann gut zu leisten vermögen, wenn wir in einer guten Beziehung stehen – zu uns selbst und zu anderen.

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